Sonntagabend am Flughafen Düsseldorf

Sonntagabend am Flughafen Düsseldorf. Die Maschine aus Madrid ist schon längst gelandet. Wo bleiben unsere Gäste? Ein wenig Nervosität macht sich breit. Wir suchen die Gänge ab – vielleicht sind sie aus einem anderen Gate gekommen? Dann winkt Gerd und die Vier stehen da, eigentlich genau wie auf den Fotos. Endlich! Wir sind uns noch nie begegnet, aber sofort ist eine Vertrautheit da, die von Vertrauen kommt.

 

Auf dem Weg nach Erftstadt gibt es schon mal tausend Fragen zum Land, zur Regierung und Verwaltung, zu Wirtschaft und Architektur, zu Universitäten und der Struktur der großen Städte, die wir passieren. Manchmal gelingt eine Antwort, öfter auch nicht, denn unsere Welten sind sehr verschieden, wir benutzen Vokabeln ganz anders, müssten viel ausführlicher erklären, wenn da nicht schon die nächste Frage käme -  und natürlich ist das Spanisch auch nicht perfekt.

 

Wir sitzen das erste Mal um einen Tisch bei Gerd und Renate, erleichtert, dass die Gäste gut angekommen sind und dass es auf der weiten Reise bisher nur den Verlust eines Koffers gegeben hat. Wir reden mit Mund und Händen, aber viel mehr noch mit Blicken und hören vieles mit dem Herzen. Wir freuen uns, dass wir miteinander genießen können.

 

Dann bringen wir Olga Lucía und Leila in ihr Quartier bei Sigrid, Ancízar und Amílcar bleiben bei Renate und Gerd.

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