Bei strahlendem Sonnenschein

Bei strahlendem Sonnenschein lernten unsere Gäste das Naturschutzzentrum Friesheimer Busch kennen. Frau Wartenberg machte eine ausführliche Führung und sprach die Themen Ökologie, Artenvielfalt, Bewahrung der Schöpfung an, die in diesem Zentrum der NABU auch „zum Anfassen“ oder zumindest zum Anschauen sind, da es inzwischen viele kleine und große Tiere und Pflanzen dort zu entdecken gibt.

Leider konnten Ancízar und Olga nicht teilnehmen, da sie eine schwere Erkältung auskurieren müssen.

 

Am Nachmittag traf sich Olga mit Freunden von Bischof Gaillot: Christa Pattas, Wilhelm Hösen, Ulrich Harbecke. Sie kennt Bischof Gaillot von einem Besuch in Kolumbien. Es gab einen anregenden Austausch, auch über Olgas Weg als katholische Priesterin.

 

Abends kamen über dreißig Besucher zum Mittwochsforum unter dem Titel „Gesellschaft ohne Grenzen?, bei dem unter der Moderation von Dr. Harbecke und mit Hilfe unserer guten Übersetzerinnen Ursula Goeth und Mónica Bodenbenner Leila Betrancurt und Amílcar Ulloa ihre Arbeitsschwerpunkte darstellten und Helga Berbuir und Pfarrer Winfried Jansen über die sozialen Schwerpunkte ihrer Arbeit bzw. ihres ehrenamtlichen Engagements sprachen. In Murmelgruppen konnten wir dann das Gespräch vertiefen. Immer wieder begegnet uns das Thema Ausgrenzung, ob bei Migranten und Romafamilien in Deutschland, bei Vertriebenen oder Menschen mit einer nicht-heterosexuellen Orientierung in Kolumbien. Aber wir stoßen auch in anderen Bereichen auf Grenzen der Verständigung, z.B. wenn Vertreter von Pax Christi bei ihrer Demo anlässlich des Soldatengottesdienstes auf der Kölner Domplatte einen Kontakt zu den Soldaten suchen. Olga sagt dazu: mit dem Verständnis des Evangeliums, das wir uns nach und nach und intensiv erarbeiten müssen, im Rücken können wir Brücken bauen zu denen, die auf der anderen Seite des Grabens sind. Wir negieren den Graben nicht, aber wir suchen Wege hinüber. Das geht nur, wenn wir den anderen wirklich verstehen und kennenlernen wollen. „Alle an einen Tisch“ ist, von Nahem betrachtet, eine große Herausforderung an die Offenheit und Bereitschaft, sich selbst zurückzunehmen, jedes einzelnen.

 

 


 

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